2015 - ISLAND

 

Tag 1 – 25.09.15, Freitag
Reisetag und Ankunft

 

Den Tag verbrachten wir noch mit endgültigen Aufräumungsarbeiten, Handtasche und Rucksack, Fotorucksack packen, Telefonaten etc.
Um 16:00 Uhr hatten wir den Flughafenservice bestellt, der uns pünktlich abholte.

Unser Flug mit airberlin war ruhig aber total beengt. Da sind wir anderes gewöhnt von Delta auch mit dem Handgepäck. Um bloß nicht in Schwierigkeiten zu kommen haben wir unsere Fotosachen zu Hause schon umgepackt und jeder einen Rucksack genommen. Das ist natürlich nicht so bequem, wie mit Rolfs tollem Foto-Bord-Case. Kontrolliert hat niemand das Gewicht, dafür aber unsere Kameras umso genauer.

Sogar zweimal haben wir die Sicherheitskontrolle passiert, denn wir sind in Berlin umgestiegen. Der Zwischenaufenthalt wurde uns durch eine Überraschung meiner Schulfreundin sehr angenehm verkürzt, denn sie und ihr Mann standen vor dem Gate als wir herauskamen. So haben wir gemeinsam auf dem Flughafen Tegel noch was getrunken und uns nach 4 Jahren endlich mal wieder gesehen. Das war eine sehr gelungene Überraschung und wir haben uns riesig gefreut.

Mein neues Knie hat den kurzen Hupfer nach Berlin, sowie auch die 3,5 Stunden nach Keflavik gut überstanden jedoch beim Security-Check einen Riesenalarm ausgelöst, obwohl ich es vorher gesagt habe. Meine Güte ich sag es noch und dann hüpfen sie zu Dritt vollkommen aufgeregt um mich herum und ich wedelte immer noch mit meinem entsprechenden Ausweis.

Wir wussten ja, dass unser Tag lang werden würde, aber dass wir nach Ankunft in Keflavik bei mehr oder weniger vollkommener Dunkelheit und nur spärlich beleuchtetem Parkplatz sowie Sturm mit 27m/sec und Nieselregen das Auto erst nach langem Suchen gefunden haben verlängerte unsere Reisezeit doch um einiges. Wir haben einen Suzuki C6 und sind bis jetzt sehr zufrieden damit. Fahrten ins Hochland haben wir sowieso nicht vorgesehen.

Die Handynavigation zum Hotel (nur 5 Minuten entfernt vom Flughafen) gab dann zwischendurch immer mal den Geist auf und tat so als hätten wir hier Linksverkehr und den Trick mit den Abfahrtmöglichkeiten um auf die andere Seite der 42 zu kommen, mussten wir auch erst lernen. Links abbiegen ging nämlich nicht, erst rechts runter und dann eine Schlaufe und drunter durch, aha!

Das kleine Hotel (Stapakot Bed & Breakfast) liegt am Ende der Welt und ist unheimlich goldig eingerichtet, wenn es nur nicht so gestürmt hätte, wir waren schon pitschnass bis wir die Koffer vor der Tür hatten, nein man konnte dort nicht direkt davor halten. An der Tür klebte ein Zettel, I am here, please call me, handy in the mailbox......

Wir bekamen unser Zimmer und fielen nur noch in die Betten es war 2:00 Uhr Islandzeit und 4:00 Uhr Deutschlandzeit.

 

Spruch des Tages:
Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.