2016 - Teneriffa

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Tag 1 – 22.01.2016, Freitag
Die Anreise

 

Unser Tag beginnt um 04:00 Uhr mit restlichen Aufräumungsarbeiten. Um kurz nach 5:00 Uhr werden wir von unserem Flughafentaxi abholt, checken ohne lange Warteschlange ein und gehen dann mit unseren Freunden zusammen zum Gate. Dort füllt es sich nach und nach und dann müssen wir alle in den Bus zum Flieger, Außenposition! ja so ist das mit Condor. Der ist so lange mit uns auf dem Flughafen rumgefahren, dass wir schon dachten wir müssten den Halteknopf drücken, wenn wir gleich bei den Canaren vorbeikommen, um dort auszusteigen.

Mit kurzer Verspätung sind wir dann abgeflogen, weil noch irgendein elektronisches Problem zu lösen war. Der Flug war angenehm, vom Service her sind wir durch Delta natürlich Besseres gewöhnt, aber ich will ja nicht meckern. Für 12,50 Euro hätten wir unsere Wunschsitze haben können und für 9,50 Euro auch ein Croissant und belegtes Baguette zum Frühstück, aber wir Knauserer haben uns dann doch mit der kostenfreien Waffel und einem Päckchen Kekse für 1,50 Euro zufrieden gegeben.

Die angekündigten 4 Stunden und 15 Minuten zogen sich dann doch irgendwie ganz schön in die Länge und wir merkten  doch, dass wir müde waren und der Tag ohne richtiges Frühstück gar nicht richtig beginnt.

Wach wurden wir erst als Teneriffa so langsam sichtbar wurde.

 

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Auf die Minute, zu der vom Piloten angekündigten Zeit, um 11:28 Uhr Ortszeit landeten wir gut und sicher auf dem Flughafen Teneriffa Süd. Der Zeitunterschied zu Deutschland ist minus eine Stunde.

 

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Das Auto war dann schnell geholt, wir fahren einen weißen Fiat Leon und unsere Freunde einen metallicbraunen Peugeot. Mit der Handynavigation und dem Anfahrtplan unserer Vermieter haben wir noch knapp 50 km zu überwinden und fahren diesmal nur einmal an der richtigen Straße vorbei. Was hättet ihr auch anderes von uns erwartet? Das Telefon meinte: fahren sie gerade aus! ... und Rolf sagte: geradeaus heißt der Haupstrasse folgen...... aber wir sind ja nicht in der Fahrschule, und die Frau Navi aus dem Telefon hatte schon Recht! Unser kleiner Umweg war jedoch gar nicht schlecht, denn so sind wir ganz zufällig an einem Lidl vorbeigekommen, den wir dann später nochmal ganz bewußt angesteuert haben.

In unserem angemieteten Haus, oben an den Felsen von Los Gigantes, wurden wir schon von der Hausverwaltung erwartet und dann wurden uns zunächst die einzelnen Schlafgemächer gezeigt, die im ersten Stock liegen. Die dazugehörigen Badezimmer sind ausreichend groß und Schränke stehen ebenfalls mit genügend Platz sowie Schubladen zur Verfügung. Die einzelnen Terrassen, der Pool, das Esszimmer, Wohnzimmer und Küche sind im Basement zu finden. Eine Treppe tiefer gibt's dann noch ein Fernsehzimmer und auf dem Dach noch eine Terrasse.

 

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Der Blick von der Terrasse oder vom Pool aus nach unten auf den Atlantik mit seinen hohen Wellen, die sich wieder und wieder an den Felsen brechen, ist wunderschön. Das Wetter meint es sehr gut mit uns und wir freuen uns an blauem Himmel, zarten Wolken, Sonnenschein und an dem direkten Blick auf La Gomera.

 

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Da wir aber inzwischen sehr durstig sind, kaufen wir erst einmal ein, bevor wir weiter die Terrasse genießen. Wir fahren zum Lidl und sind sehr erstaunt, denn so einen Lidl haben wir noch nie gesehen. Rechts und links von wirklich breiten Gängen, die man eigentlich nur aus USA gewöhnt ist, hat man die Wahl aus einem riesigen Angebot, was man von einem Discounter gar nicht erwartet. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was das für einen Spaß gemacht hat, dort einzukaufen, Obst, Gemüse und Brot, alles frisch und die Preise von Äpfeln, Orangen, Bananen, Zuccini, Tomaten, Gurken lassen uns nur positiv staunen!

Auf der Terrasse mit kurzen Ärmeln in der Sonne, stoßen wir mit Crema di Limoncello auf unseren Urlaubsbeginn an und füllen unsere Wasserspeicher wieder auf. Wir freuen uns einfach, hier zu sein.

 

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Rolf kümmert sich später rührend, im wahrsten Sinne des Wortes, um unser leibliches Wohl und kocht für uns. Die Nudeln mit veganer sowie normaler Hackfleischsoße und Tomaten schmecken uns sehr gut, während draußen die Sonne langsam hinter Gomera verschwindet und den Himmel in ein unwirkliches Licht taucht.

 

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Die Männer schauen dann Fußball und die Damen räumen die Küche auf und schreiben einen Einkaufszettel für die Dinge, die wir noch brauchen. Die Erstausstattung reicht erst einmal bis morgen und dann sehen wir weiter.

Es ist noch gar nicht so spät, aber wir merken dann doch alle, dass wir heute morgen sehr viel früher als üblich aufgestanden sind und begeben uns in den ersten Stock zum schlafen. Mit der Brandung der Wellen im Ohr falle ich in einen tiefen traumlosen Schlaf.