2016 - Teneriffa

 

 

Tag 6 – 27.01.2016, Mittwoch
Pooltime, Sonnenbad und El Pescador

 

Der heutige Tag ist schnell erzählt, obwohl er nicht länger oder kürzer war, wie die bisherigen Tage hier. Nach dem Frühstück genießen wir die Sonne auf dem Rasen rund um den Pool.

 

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Am Himmel ist kein einziges Wölkchen auszumachen, es ist einfach genial.

Leider wird unser Faulenzervergnügen durch die Gartenarbeiten nebenan etwas gestört, denn die 4 oder 5 Gärtner haben einiges zu tun. Palmen aus den Kästen raus, neue Erde oder was auch immer, wieder rein, Palmen wieder dazu, den Rasen mähen etc., die Terrasse "kärchern", mit dem Kantenschneider durch den Garten und und und, der Lärm nimmt den ganzen Tag nur eine kurze Auszeit, zwischen 1 und 3 ist Siesta. Dafür telefonieren sie dann so laut, dass man jedes Wort verstehen könnte, wenn man die Sprache verstehen kann.

Wir lassen uns jedoch das Sonnenvergnügen nicht verderben, lesen und hören Musik, trinken nachmittags unseren Kaffee und Tee mit unseren Butterkeksen und den herzhaften Resten von Nudelsalat und Käse- oder Wurstbrot, die der Kühli noch hergibt.

 

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Den späten Nachmittag begrüßen wir unter Palmen mit einem Restchen des Crema di Limoncello und einer klitzekleinen Tia Maria. Dann werden die e-Reader wieder strapaziert bis der Rasensprenger in unserem Garten anspringt und wir von nebenan mit einer Wolke übelriechenden Düngemittels eingenebelt werden. Uhhhh..... übel übel, und sicher gar nicht gesund. Bis eine laue Briese ein wenig davon weggeweht hat und der Rasensprenger seine Arbeit getan hat, verziehen wir uns nach drinnen und beschließen, heute unten im Dorf Los Gigantes Fisch essen zu gehen.

Wir machen uns stadtfein, stiefeln ins Dorf, stöbern in den Speisekarten der infrage kommenden Restaurants und bleiben bei El Pescador hängen. Es war eine gute Wahl und es hat uns ganz hervorragend geschmeckt. Für jeden Geschmack war etwas dabei, der Wein und Espresso waren ebenfalls ganz ausgezeichnet. Eine Wiederholung ist sicherlich nicht auszuschließen.

Auf dem späteren Rückzug zu unserer Unterkunft auf dem „Olymp" von Los Gigantes, kommen wir an der Sangria-Bar von vorgestern vorbei und verweilen bei live gesungenen Arien aus Rigoletto und Phantom der Oper ein wenig auf der Strasse.... den ganzen Abend wollten wir nicht dort verbracht haben, aber so im vorbeigehen ein paar geläufige Melodien mitsummen, das hat schon was. Vor allen Dingen konnten wir vor dem steilen Anstieg nochmal kurz durchatmen.