2016 - Teneriffa

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Tag 8 – 29.01.2016, Freitag
Puerto de Santiago und Sunset in Alcala

 

Heute sind wir schon eine Woche hier und haben alle unsere Unternehmungen genossen. Eine Woche, meine Güte wo geht die Zeit nur immer hin? Dabei haben wir eigentlich schon ganz schön viel gesehen und deshalb war heute mal wieder ein ruhigerer Tag angesagt.

Der Wetterbericht behielt Recht und die Sonne versteckte sich hinter den Wolken, was uns jedoch nicht davon abhielt nach dem Frühstück die Poolarea zu bevölkern und zu lesen oder Musik zu hören.

Gegen halb Zwölf Uhr etwa kam die Sonne strahlend durch die Wolken und hat uns für unser Ausharren belohnt, so macht das Faulenzen nochmal viel mehr Freude.

Um kurz vor Drei Uhr machten sich Rolf und ich mit sämtlichem Fotoequipment auf den Weg nach San Juan um dort in aller Ruhe unsere Vorbereitungen für einen eventuellen passablen Sonnenuntergang zu treffen. Aber da wir den Weg über Puerto de Santiago eingeschlagen hatten und auch noch ganz zufällig ein Parkplatz an der Strandpromenade frei war, hielten wir an und flanierten erst einmal auf und ab. In einem netten Eck-Restaurant tranken wir einen ganz köstlichen Kaffee und aßen Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne – hhhmmmm lecker! Wie sich herausstellte gehört dieses Lokal Leuten aus Österreich, das hätten wir uns auch denken können bei der Qualität des Apfelstrudels.

 

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Wir nahmen noch ein paar von den anderen Lokalitäten in Augenschein und waren über die große Auswahl sehr erfreut. Es gibt ein bis zwei indische Restaurants, einen Mexicaner, italienische Pizzerien und italienische Restaurants, Chinesen und Thailänder und viele kleine Geschäftchen, Buden und Parfumerien. Direkt am schwarzen Sandstrand befinden sich auch einige nett anzusehende Restaurants. Sie sehen alle sehr einladend aus und wir gehen davon aus, nicht das letze Mal hier gewesen zu sein.

 

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Auf dem Weg zurück zum Auto, ertönt auf einmal ein Pfiff, wir fühlten uns richtigerweise auch gleich angesprochen und schauten in die entsprechende Richtung. Überraschung!! Da standen Pete und Molly auf der anderen Straßenseite, sie hatten sich ebenfalls auf den Weg gemacht, um in Puerto de Santiago ein paar Schritte zu laufen. Irgendwie glaubten sie nicht daran, dass wir gleich nach San Juan durchgefahren sind.

Wir setzten unseren Weg fort, um nach San Juan zu kommen, aber vorher fährt man notgedrungen noch an Alcala vorbei. Hier gibt es ebenfalls felsigen Strand, den wir dann gleich mal inspizierten und für sonnenuntergangstauglich befanden. Ähnlich wie in San Juan schlängelt sich eine Promenade auf den Felsen entlang, der Blick nach hinten auf die Berge ist noch recht frei und die Wellen brechen sich auch hier ganz gewaltig am zerklüfteten Ufer.

 

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Außerdem bot diese Promenade hinter dem gepflasterten Hauptweg und der noch nicht ganz fertiggestellten Pflanzen- bzw. Kaktusallee in schwarzem Sand noch einen kleineren schmäleren rötlich gegravelten Weg der reich mit Bänken bestückt war, die direkt dazu eingeladen haben, den Sonnenuntergang heute von hier aus zu fotografieren und zu filmen.

 

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Die Zeit war noch reichlich bis sich der goldene Ball hinter Gomera versenkt und wir konnten in aller Ruhe unsere Positionen und Standorte für unterschiedliche Aufnahmen aussuchen.

Insgesamt waren wir für diesen täglich wiederkehrenden Event 4,5 Stunden unterwegs und sind 14,8 Kilometer gefahren.

Zurück in Los Gigantes wurden wir von Pete und Molly schon mit vorbereitetem Abendessen erwartet, was uns sehr gut geschmeckt hat, und zum Abschluß des Tages spielten wir eine Runde Malefitz......