2016 - Teneriffa

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Tag 11 – 01.02.2016, Montag
Am Teide vorbei durch das Orotavatal nach Puerto de la Cruz

 

Der Himmel soll heute in unserer Region ein wenig wolkenverhangen sein, also nehmen wir Reißaus und fahren ein bißchen in die Gegend. Wir Juromontis fahren am Fuße des Teides vorbei ins Orotavatal, weiter nach Puerto de la Cruz und oben in Küstennähe wieder zurück nach Los Gigantes.

Pete und Molly entschließen sich für einen Ausflug nach Garachico und Buenavista del Norte.

 

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 Garachico

 

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Garachico

 

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bei Garachico

 

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 Naturwasserbecken Garachico

 

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Garachico

 

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Santa Ana Garachico

 

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Garachico

 

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 Buenavista del Norte mit Carnaval Deko

 

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Gegen halb Zwölf starten wir über die TF 454 bis nach Tamaimo, dort geht's dann rechts auf die TF 82 bis zur TF 38 die uns zur TF 21 führt. Kilometer um Kilometer kommen wir dem Fuße des Teide näher und schrauben uns auf eine Höhe von 2.360 m.

 

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Hinter jeder großen Biegung wartet eine neue Überraschung für uns und unsere Kameras. Die Landschaft ist unvorstellbar abwechslungsreich und zeigt unter dem blauen Firmament alle Schwarz-, Braun-, Ocker-Töne, die man sich nur vorstellen kann.

 

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Die Sonne scheint auf schwarze kantige dunkle Lavafelder sowie dann wieder auf unterschiedlich grüne Wiesen und wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Sehr beeindruckend und einfach wunderschön! Und unterschwellig kommt USA feeling auf.

Es gibt auch auf dieser Strecke mehrere Fotopunkte mit entsprechenden Parkplätzen von denen wir keinen auslassen und dementsprechend langsam voran kommen. Mit der Seilbahn auf den Teide selbst, fahren wir heute nicht, das wollen wir mit Pete und Molly zusammen unternehmen, sowie auch die „Los Roques" die wir nur von der Straße aus in Augenschein nehmen. Oh, was für eine tolle Landschaft, dieser Nationalpark gefällt uns ausnehmend gut.

Aber wir wollen ja noch weiter, denn unser eigentliches Ziel für heute war das Orotavatal. Hier stellen wir aber enttäuscht fest, dass unser Ausblick durch hohe wunderschön voll im Laub bzw. Nadeln stehende Bäume unterschiedlicher Sorten, rechts und links der Straße eingedämmt wird, und dass man die Schönheiten dieses Tals wirklich erwandern muss. Das hatten wir so nicht einkalkuliert und dachten, man könnte hier mehr Futter für die Fotolinse über Fotospots erhaschen. In Orotava selbst halten wir auch nicht, denn in den kleinen engen Gässchen, so sagt der Reiseführer, kann man sowieso nicht parken und man soll das Auto vor der Stadt lassen, das hatten wir sowieso nicht eingeplant, denn Orotava selbst erfordert ungeteilte Aufmerksamkeit bei einem separaten Ausflug.

So steuern wir nochmal Puerto de la Cruz an und flanieren auf der Strandpromenade, stöbern in verschiedenen Läden, trinken einen Kaffee und gönnen uns ein leckeres Stück Kuchen. Wir fotografieren und filmen zum 100sten Mal das Wellenschauspiel. Die Informationslädchen waren geschlossen und deshalb konnten wir heute auch nicht ausmachen, wann denn nun genau der Karnevalszug hier in Puerto de la Cruz stattfindet. Na gut, dann müssen wir uns in Los Gigantes nochmal durchfragen. Wahrscheinlich bietet es sich an, den Bus zum Veranstaltungsort zu nehmen.

Na gut, die sinkende Sonne sagt uns, dass wir uns auf den Rückweg machen sollen, damit wir nicht alles in Dunkelheit zurückfahren müssen, aber das klappt nicht mehr ganz. Wir fahren den gleichen Weg wie vor ein paar Tagen zurück nach Los Gigantes, wo wir schon mit gedecktem Tisch und Kerzenschein fröhlich von Pete und Molly empfangen werden.

Unser Ausflug dauerte insgesamt knapp über 8 Stunden und wir haben 164 km zurückgelegt. Der höchste gefahrene Punkt waren 2.360 m und die geringste Höhe war am Atlantik 0m.