2012 - 50 Tage Tour durch den Westen

 

Tag 04 - Sonntag 09.09.2012
Von Las Vegas über Valley of Fire nach Rockville (Zion)

 

Der Wecker klingelt uns um kurz vor 5 wach, obwohl wir von alleine auch schon wach waren. Wir packen noch die letzten Sachen, genehmigen uns noch einen Kaffee an der Rezeption und ein selbstgemachtes Sandwich.

So gegen 7:00 Uhr ist das Auto gepackt und wir sind startklar Richtung Zion mit einem ausgedehnten Ausflug durch das Valley of Fire. Bis sämtliche Elektronic im Auto angeschlossen, eingestöselt und umgestöpselt ist, sind wir schon wieder schweißgebadet. Es kommt uns vor, als wäre es heute noch heißer aber wir haben kein Thermometer im Auto oder zumindest noch nicht gefunden.

Mademoiselle Michelle leitet uns ganz brav zu der Loup-Road im Valley of Fire, wo wir natürlich aussteigen, weil wir den Windstone Arch gerne mal in „echt“ sehen und möglichst auch fotografieren wollen. Aber wir sind wahrscheinlich doch falsch gelaufen und haben ihn nicht gefunden. Der Piano Rock hat sich auch versteckt aber wir haben viele viele andere kleine Höhlen und Löcher und Steine gefunden die uns begeistert haben. Man ist ja dann plötzlich wie ein kleines Kind und denkt: ach hier ist es schön und dort auch und schau mal hier, nein nochmal um die andere Seite rum und noch ein wenig höher und man vergisst man Zeit und Raum....

Die immer größer werdende Hitze machte uns schwer zu schaffen aber wir konnten doch den Scenic Drive unmöglich auslassen. Rainbow Vista musste einfach sein und hat uns genauso beeindruckt wir vor 4 Jahren. Eine Farbenpracht soweit das Auge reicht man kann sich gar nicht sattsehen. Der Fire Canyon Arch, der Striped Rock und die White Domes müssen warten bis wir Ende Oktober wieder da sind. Am Rand der Main-Road kurz nach dem Arch-Rock hatten wir dann unser erstes Wildlife-Erlebnis. Zuerst sahen sie von weitem aus wie Steinböcke, bei etwas näherem Hinsehen und mit Blick durch die Kamera, haben die beiden dann eher wie Widder ausgesehen, aber es sind wohl eine Art Schafe, die sich munter auf den roten Felsen tummeln. Da verwackelt man ja vor lauter Aufregung jedes Bild, dabei war es ja noch gar kein Bär.... Etwas später saß da so ganz gemütlich aber behäbig grinsend am Wegesrand so eine ziemlich große Eidechse.

Wir setzen uns jetzt jedoch auf die I-15 und fahren von Nevada kurz durch Arizona und dann nach Utah. Da wir in unserem gebuchten B&B in Rockville (Zion) erst nach 16:00 Uhr jedoch bis 19:00 Uhr einchecken können, folgen wir in St. George den Spuren von vielen Stammtischlern, die den Snow Canyon bereits besucht haben und genießen ausgiebig diesen Canyon per Auto am späten Nachmittag bei herrlichem Licht. Die petrified sanddunes haben es mir ganz besonders angetan.

In unserer Unterkunft angekommen, essen wir noch unseren unterwegs eingekauften Salat und merken jetzt erst wie müde wir sind. Unsere „Herbergsleute“ sind sehr nett, das Zimmer ist riesengroß und für unseren Geschmack sehr nett eingerichtet.

Jetzt haben wir erst einmal unsere Koffer „umgepackt“, sodaß wir immer nur noch ein großes Gepäckstück und unsere beiden Trolleys sowie die Eisbox hin und her bewegen müssen. Ein großes Gepäckstück (im Moment mit sauberen Klamotten, die noch nicht dran sind) bleibt im Auto. Dauernd sucht man was anderes. Damit ist erst einmal Ordnung und jede Hälfte von jedem Gepäckstück hat sein eigenes Thema. Mal schauen wie lange das anhält.

Bei dem Versuch die Bilder runterzuladen und den Bericht zu schreiben, schlafen wir beide unabhängig voneinander, jeder an seinem PC ein.....