2012 - 50 Tage Tour durch den Westen

 

Tag 19 - Montag 24.09.2012
Green River (Utah) - Gobelin Valley Statepark

 

Nach einem complementary breakfast bei dem von dem Wind des Fan die Servietten weggeflogen sind, richten wir unsere sieben Sachen und fahren ins Goblin Valley. Die Sonne lacht, aber es ist diesig. Schade, die Bergkette im Hintergrund sieht dadurch etwas verwaschen aus.

Am Visitor Center machen wir halt und decken uns mit Kartenmaterial und Prospekten aus der Gegend ein, tanken und fahren guter Dinge weiter.

Die Wegpunkte haben wir eingegeben und fahren die I-70W bis zum Abzweig der UT 24. Die UT 24 ist eine wunderschöne Straße, wenig befahren man hat den Blick auf den Wild Horse Butte der wie ein Riesenwächter den Eintritt in den Goblin Valley State Park beschützt. Wir bezahlen die 7 US$ Fee und nach einer Meile sind wir auf dem Parkplatz und sehen schon die ganze Gobelin-Gesellschaft dort unten stehen.

Oben am Parkplatz sind sogar Toi-Häuschen und eine überdachte Picknick-Area. Schön und einladend gemacht. Man schaut über einen Großteil der Gobelins und kann sogar dabei sitzen und vespern.

Wir nehmen die unterschiedlich großen Treppenstufen nach unten und versuchen auszumachen, wo eigentlich der Weg bzw. Trampelpfad entlang geht. Man sieht zwar ein paar Fußspuren im roten Staub, aber auch genügend Wege die unberührt vor uns liegen und so aussehen, als wäre vor kurzem noch Wasser entlang gefloßen. Außer uns sind nur ganz wenige Menschen unterwegs, der Asiatenbus kam uns schon entgegen, als wir noch vor dem Eingang waren und an der Straße fotografierten. Also die waren hier fertig und sind hier nicht mehr rumgewuselt.

Es ist begeisternd schön diese unterschiedlichen Figuren anzusehen und es macht fast den Eindruck, als ob Walt Disney sich mit der Figur seine sieben Zwerge hier an den Goblins orientiert hat. Wie hat die Natur das nur hingekriegt? Es heißt durch Eruption und Wind, aber..... ja man sollte mehr darüber wissen...... also „hiken“ wir durch den Figurenwald und betrachen sie von allen Seiten. Unserer Phantasie ist keine Grenze gesetzt und wir entdecken über Maus und Pluto auch noch ein Gobelin-Big Horn.

Wir sind noch am raten, staunen und phantasieren, da rückt von hinten eine gewaltige Gewitterfront an und wir beeilen uns zu den Eingangstreppen zurückzukommen, bevor der Regen losgeht, sonst können wir uns später nur noch vom Schlamm befreien. Schade, schade, denn diese Gewitterwolken bringen eine traumhaft schöne dramatische Atmospäre, die wir gerne aufnehmen wollen. „safety first“ habe ich irgendwann mal gelernt und so sind wir artig und gehen zum Auto.

Wir schaffen es auch gerade so, als der Sturm den roten Staub umherwirbelt und man den Wolken um die Buttes herum ansieht, dass sie gerade jetzt und hier ihre Wassermaßen ausschütten. Es blitzt und donnert und eigentlich sollten wir jetzt mal ganz schnell von dieser Anhöhe verschwinden.

Den Swell hatten wir auch noch auf der Rechnung, aber der Weg ist nur am Anfang „gepaved“ und wir sind vernünftig und fahren nicht weiter, als nur noch nasser Sand als Straßenbelag dient. Morgen ist ja auch noch ein Tag, den wir hier verbringen werden.

Die Regenmengen werden weniger, sind aber immer noch genug um total nass zu werden, wenn man aussteigen will um zu fotografieren. Vom Auto aus, fotografieren und filmen wir einen Teil des Rückwegs nach Greenriver auf der UT24 und I-70, um noch ein wenig Dramatik einzufangen.

Dann finden wir auch noch den einzigen Supermarkt und damit können wir Freundschaft mit Green River schließen. Gegen 16:30 Uhr sind wir wieder zu Hause und genießen unsere warmen Hähnchenteile und Maccaroni-Salat, frischen Salat und zum Nachtisch Erdbeeren. Green River, Du siehst zwar verboten aus, aber man kann sich durchaus mit Dir anfreunden.