2013 - Relaxen in FLORIDA - nach 13 Jahren mal wieder zurück

 

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Tag 01 - Montag, 12. November 2013
Abflug nach Tampa und Ankunft Palm Harbor im Haus

 

Die letzte Nacht war kurz, die letzten Handgriffe erfordern doch immer mehr Zeit, als man dafür kalkuliert, aber der Wecker klingelte pünktlich und das Taxi brachte uns dann bei minus 2° C zum Flughafen.

Die „Young Generation“ wartete bereits auf uns. Gemeinsam gings dann durch die Sicherheitsabfragen und anschließend durch die Pass- und Handgepäckkontrolle. Das boarden war auch easy und dann saßen wir müde und erwartungsvoll im Flieger, der für die nächsten 10 Stunden unsere Behausung sein sollte. Der Flug war sehr ruhig, wenn man von der Lautstärke mal absieht. 3 Filme haben wir jeweils geschaut, unterbrochen von einem Mittagessen. Entweder Salat, Chicken oder Pasta also das ganz normale Programm. Zwischendurch sind wir immer mal eingedöst aber so richtig mal ein paar Stunden geschlafen hat niemand von uns vieren. Ein warmes Sandwich gab es dann später und eigentlich waren wir dann bald da.

In Atlanta gelandet, sind wir dann ohne großes Warten eingereist und wurden sehr freundlich behandelt. Mit einem Checkers Menu haben wir die Lebensgeister wieder etwas geweckt, bevor wir nach einer halben Stunde, die wir auf dem Rollfeld gestanden haben, nochmal gestartet und eine knappe Stunde später in Tampa gelandet sind.

Der Landeanflug auf Tampa war einfach toll. Klar, ist es beeindruckender bei Nacht über New York oder Las Vegas zu fliegen, aber die Tampa Area hat auch was. Über Clearwater kamen wir herein und wurden ca. 20-30 Minuten lang von hunderten von Lichtern an der Küste entlang bis zum Flughafen begleitet. Die Laternen und Autos kamen immer näher und waren zum greifen nah. Das haben bestimmt viele Menschen auch schon woanders erlebt, aber wir finden einen Nachtanflug egal wohin wir bisher geflogen sind, immer wieder sehr schön. Koffer in Empfang nehmen und ab zur Autovermietung. Wie immer Diskussionen wegen einem Upgrade usw. was wir aber nicht in Anspruch nehmen wollten.

Dann gings zur Choiceline, naja in unsereren Kagegorien eco und midsize war die Auswahl nicht unbedingt überwältigend. Nur drei Wagen jeweils.... Die „Young Generation“ entschied sich für eine feuerroten Hyundai und wir standen wie betröppelt vor einem Dodge 24.000 Mi und einem schwarzen Toyota 21.000 Mi, den komischen Kastenwagen haben wir gleich abgelehnt. In der nächst höheren Kategorie stand ein weißer Jetta, aber auf den passte unser „Zuweiser“ wie ein Luchs auf und bot ihn für 10 Dollar pro Tag mehr an. Was in unserem Fall 300 Dollar bedeutet hätte.....

Der Dogde war vom Innenraum her etwas größer als der Toyota, aber da wir ja oft auch zu viert in einem Auto fahren wollen, haben wir erst einmal über die total versifften hellen Sitze weggeschaut. Nachdem wir die Koffer drinhatten wußten wir, dass wir uns darin nicht wohlfühlen würden und haben umgepackt in den schwarzen Toyota, der war zumindest etwas gepflegter. Aber auch hier stellte man uns vor ein Problem. Manches ist jedoch nicht so schlecht, dass es nicht für etwas anderes wieder gut wäre.

Mein, also der Sicherheitsgurt auf der Beifahrerseite, ließ sich nicht bedienen. Rausziehen ging, aber er straffte sich nicht und so konnten wir ja auf keinen Fall auf die Straße! fahren. Ein Blick nach links zeigte uns, dass der Dodge inzwischen Kundschaft gefunden hatte. Der zweite Aufpasser kam wie gerufen und wir zeigten ihm warum wir diesen Wagen auch nicht nehmen können, ob wir denn vielleicht den weißen Jetta aus der nächsten Reihe bekommen können? Shure, sagte er, shure und bevor der erste Zuweiser wieder auftauchte, bestückten wir das weiße, schöne neue Auto mit nur 3.800 Meilen auf dem Tacho fix mit unserem Gepäck, stöpselten den Navi ein und fuhren glücklich in die Nacht Richtung Palm Habor.

Auf dem Weg dorthin kauften wir noch ein paar Eßwaren ein, damit wir nicht morgen früh gleich loshechten müssen um zu frühstücken. Gegen 23:00 Ortszeit waren wir dann in unserem zu Hause für die kommende Woche eingezogen, verteilten die Zimmer und nahmen noch einen Fresca am beleuchteten Pool. Das Haus gefällt uns sehr gut, hier kann man sich wohlfühlen. Schnell noch ein paar Nachrichten an die zu Hause gebliebenen, die darauf warteten ein Ankunftszeichen von uns zu erhalten. Fast schwindelig vor Müdigkeit fielen wir dann todmüde in die Betten.