2013 - Relaxen in FLORIDA - nach 13 Jahren mal wieder zurück

 

 

 

Tag 03 - Donnerstag, 14. November 2013
Der Tag in Busch Gardens

 

Für heute haben wir Busch Gardens geplant, aber zuerst wird mal wieder ausgiebig gefrühstückt und die Berichte von gestern und vorgestern geschrieben, damit ihr Lieben zu Hause was zu lesen habt.

Anschließend hat uns Frau Navi auf direktem Weg nach Busch Gardens geführt. Heute ist es viel wärmer wie gestern, da sich der Wind gelegt hat. Wir machen sogar im Auto die Klimaanlage an. Vorher haben wir noch mit einem Forums-Mitglied ge-whats-apped, lustigerweise wollen sie auch heute nach Busch Gardens. Wir haben jedoch keinen festen Treffpunkt ausgemacht, da sich unsere Wege in wenigen Tagen erneut kreuzen werden und wollten es dem Zufall überlassen, ob wir uns über den Weg laufen.

Die Sonne lacht herrlich und wir fühlen uns einfach nur wohl. Die Eintrittskarten hatten wir bereits nach Hause bestellt und konnten so einfach an den Automaten einchecken. Nach einer kurzen Kontrolle unseres Fotogepäcks und der Handtaschen und Rucksäcke durften wir den Park „entern“. Wir beschlossen uns zu trennen, da unsere Interessen ein wenig auseinander gehen. Natürlich will die „Young Generation“ die Fahrgeschäfte rauf und runter fahren und wir lieber Tiere und Shows ansehen, den Sheikra, den Scorpion, Cheetah Hunt aber lieber nur von unten. Wir bewundern alle, die sich das trauen und freuen uns für sie, dass es hier die Möglichkeit in vielfältiger Weise dafür gibt. Freudiges Geschreie macht uns später öfter darauf aufmerksam nach oben zu schauen.

Die Alligatoren gleich am Eingang liegen alle so still, dass ich erst einmal gedacht habe, die sind nicht echt..... man schaut und schaut..... und auf einmal bewegen sich die Augen und das Maul dehnt sich zu einem entspannten Gähnen..... und manche von ihnen grinsen einfach genüßlich vor sich hin. Die Schildkröten nehmen ein Sonnenbad, strecken und recken sich und halten alle Beine in die Höhe, sowas habe ich auch noch nie gesehen.

 

 

 

 

 

Dann schauen wir uns die Gorillas in Nairobi an und sind aufs neue verblüfft, wie menschenähnlich sie sind. Sie halten wirklich Blickkontakt und haben Bewegungen drauf, die einen sehr an manche Menschen erinnern, wir amüsieren uns köstlich.

 

 

 

Ein kräftiger Silberrücken liegt in gemütlicher Fernsehstellung, um seine Beschauer genauestens zu beäugen, da hört man auf einmal ganz viel Kinderstimmen, er setzt sich auf, hält sich tatsächlich die Ohren zu und dreht seinem Publikum den Rücken zu. Ab und zu schaut er noch über seine Schulter.

 

 

 

Klassenweise rücken jetzt die Kinder und Erzieher an, es nimmt gar kein Ende. Heute ist wohl allgemeiner Schulausflugstag. Wir beschließen gemütlich mit dem Bimmelbähnchen zu fahren und lauschen der Dame mit der fröhlich ansteckenden Stimme, die uns alles erklärt was rechts und links der Strecke liegt. In der Serengeti haben sich viele Tiere versammelt und man erinnert sich wieder an die beliebten Grzimeksendungen vor 1000 und einem Jahr. Wir sehen Giraffen, Zebras, Antilopen..... und überall diese lustigen Ibisse.

 

 

Zum fotografieren sitzen wir sehr ungünstig und daher gibt’s davon nur wenige bis keine Fotos. Zwischendurch erklärt man uns die verschiedenen Coaster an denen wir vorbeifahren, aber auch das macht uns keine Lust auf reißende Fahrten in schwindelnder Höhe. Über Egypt, Serengeti, Congo, Jungala und Stanleyville nach Nairobi zurückgekehrt, haben wir noch ein wenig Zeit, bis wir uns mit den beiden Youngsters wieder treffen und besuchen noch die Löwen, Geparden, Erdmännchen, Flamingos und Elefanten.

 

 

 

 

Aber jetzt wird es Zeit zu dem Treffpunkt in Timbuktu zu starten, aber als wir noch so draussen stehen und Ausschau halten, schauen wir nach oben und entdecken sie doch tatsächlich im Scopion. Wow, unsere Newbiene ist ja ganz schön mutig – Kompliment!

 

 

Nachdem wir was leckeres gefuttert haben, geht’s in die zweite Runde. Ach was gibt’s ja noch viel zu sehen und zwei Shows haben wir uns auch noch ausgesucht. „Born to be wild“ eine Show von 20 Minuten beschwingt uns mit einem Potpoury von Classikern, die man schon zig mal gehört hat und ganz von selbst mitsingt oder mitsummt, wenns dann mit dem Text ein wenig hapert. Wir sind begeistert.

 

 

 

 

 

So üppig viel Zeit bis zur zweiten Show bleibt uns gar nicht und wir trödeln an einer Spielhalle und mehreren Wurfbuden vorbei und da steht uns doch so ein Coffeshop im Weg. Ein Blick genügt und wir beschließen uns mit einem heißen Espresso (meiner mit whipped cream) zu bewaffnen und im Marrakesch Theater in Morocco niederzulassen. Gespannt und entspannt erwarten wir die Show mit „latin spiced pop hits“. Wow, das fetzt – eine bunte quirlige Show, wundervoller Tanzperformance und ja – ich hätte meinen Sessel umgedreht!

 

 

 

 

Wir fragen uns heute erneut: wer hat an der Uhr gedreht..... es ist 18:00 Uhr, der Park schließt jetzt und wir müssen gehen, aber wir haben Tickets die einen mehrfachen Eintritt innerhalb 14 Tagen erlauben und die mit Sea World kombiniert sind. Für uns steht fest, wenn das Wetter morgen gut ist, kommen wir wieder – wenn nicht, dann machen wir die erste Shopping Tour und „Mallen“ mal ein wenig.

 

Kommentar von unseren Youngsters:

"Faszinierend" war der Ausdruck für die Tiere, die man dort anfassen konnte. Kanguruhs streicheln und füttern, total flauschig und weich – sehr süß. Die sehr gepflegten Grünanlagen sind ihnen sehr positiv aufgefallen und die frechen Ibisse auf Schritt und Tritt fanden sie einfach klasse. Unsere Newbiene hat ihre Phobie vor Achterbahnen für kurze Zeit verloren und sogar Sheikra überlebt. Nach mehreren anderen Coastern sind sie zuguterletzt kurz vor Parkschließung noch mit Cheetah Hunt gefahren und finden das sehr gut geeignet für Autofahrer die gerne schnell unterwegs sind. Die Fotos und das Video was sie mitgebracht haben, haben wir uns dann gemeinsam angesehen, aber uns ist schon beim Anschauen fast übel geworden.