1999 - Jahrtausendwende in Florida

 

Tag 14 - Donnerstag 23.12.1999
Trödeln und Truthahn kaufen

 

8:00 Uhr aufgestanden und aus dem Fenster geschaut. Das Wetter ist heute leider gar nicht so toll und wir sind etwas enttäuscht. Wollten wir nicht heute zum Wiggins des Nor State Park nach Naples? Also Programmwechsel: Rolf und G fahren zum Flughafen nach Ft. Myers um G ebenfalls für das Auto eintragen zu lassen  und C und ich werden in der Edison Mall abgesetzt. Um 12:00 Uhr wollen wir uns am Eingang H, neben Sears wieder treffen.

Ich erstehe eine kleine Urlaubshandtasche und C bekommt für G die Polos. Ich kaufe noch für Rolf eine Kleinigkeit für Weihnachten. Schön, aber wir müssen schon los, damit die Männer nicht warten. Weit gefehlt, sie sind noch gar nicht da. Abwechselnd gehen wir zum Restroom und schauen dann mal an dem Briefmarkenautomaten, wie viel Porto wir nach Deutschland auf die Postkarten draufkleben müssen. Und da tauchen auch schon unsere Herren auf, sie sind tatsächlich nur 20 Minuten zu spät – aber der Verkehr war schuld. Sie hatten recht, wie wir später selbst erfahren sollten.

Zu viert machen wir jetzt die Mall unsicher und C kann sich im Burdines in der Kosmetikabteilung so richtig austoben. Wir anderen drei ziehen weiter und gehen einen Kaffee trinken. C kommt dann nach. Und.... als wir uns dann alle wieder hatten und zum Ausgang gehen wollen, wen sieht Rolf da auf einmal?? Zuerst fällt uns allen der Name nicht ein, sondern nur die Songs.... Es ist Reinhard Fendrich! Ja, wirklich aber ich bin ganz artig und frage nicht nach einem Autogramm.

So nun fährt G uns zum Albertsons damit wir uns noch einen Turkey für morgen zum Heiligen Abend kaufen können. Ich gönne mir noch ein Spray gegen den heftigen Juckreiz und das starke Brennen der Bisse von gestern, die mich heute so richtig quälen und dick und rot sind. Wir suchen uns einen tollen „Vogel“ aus, noch ein wenig Gemüse, Tomaten und und und..... und machen uns dann bei weiterhin trübem Wetter auf den Nachhauseweg.

Die Pool area lockt mit ein wenig Sonne, die sich aber sobald wir den Kaffee fertig haben und unsere hin und her gefahrenen Sandwiches essen wollen, wieder verzieht. Schade es ist total bedeckt, neblig und feucht. Lange halten wir es draußen nicht mehr aus und jeder verzieht sich in sein Revier. G und Rolf schlafen und C, G's Frau räumt auf und verschwindet dann auch. Ich schreibe und habe jetzt erst einmal Durst. Die anderen werden sicher bald wieder auftauchen, weil sie Hunger haben. Es ist ja gleich schon 18:30 Uhr.

Vorhin hat Holger angerufen, um uns „Frohe Weihnachten“ zu wünschen und um uns zu sagen, dass es zu Hause in Deutschland heute Eisregen gegeben hat und Eis gekratzt werden musste. Daran gemessen, geht es uns natürlich super!