1999 - Jahrtausendwende in Florida

 

Tag 25 - Montag 03.01.2000
Fahrt nach Orlando und Besuch vom Epcotcenter
 

Es ist dann doch fast 09:00 Uhr als wir endlich alles aufgeräumt haben. Man möchte doch alles so ordentlich wie möglich hinterlassen. Als wir gestern Abend bei Drew den Schlüssel abgeben wollten, hat er gemeint wir sollten ihn ruhig bis heute noch behalten, er wäre um 08:00 Uhr noch im Haus und anschließend wäre ja seine Mutter da. Da es jetzt doch später als gedacht ist, geben wir den Schlüssel bei Natalie ab. Sie wünscht uns alles Gute, eine gute Heimreise und es wäre schade, dass wir nicht länger bleiben könnten. Ich sage ihr noch, dass die Waschmaschine mit den Handtüchern läuft und sie sie dann nur noch in den Trockner tun muss. Sie freut sich sichtlich darüber.

So aber jetzt geht’s los, ich bin ganz aufgeregt, obwohl wir ja erst morgen nach Hause fliegen – das Reisefieber hat mich jedoch schon gepackt und außerdem bin ich total gespannt, was uns in Epcot erwartet. Die Sonne scheint noch nicht ganz so toll, aber das wird noch. Wir nehmen gerade noch die Kurve zum Sta. Barbara 360, wegen dem Führerscheinlehrbuch, aber sie wollen es nicht loswerden, es ist geschlossen. Schalterzeiten nur Dienstags bis Freitags, naja dann hat sich das wohl erst einmal erledigt.

Wir begeben uns in Richtung Orlando auf die 75 North und dann auf die 4 West. Wir sehen viele schöne Trucks und so gehen ca. 2 Stunden dahin, bis wir kurz vor Tampa dann auf die 4 West müssen und zu Rolfs Verwunderung doch immer noch 77 Meilen bis Orlando zurücklegen müssen. Er hatte ganz vergessen, dass dies noch eine weitere Stunde bedeutet. Ich wusste noch so in etwa, dass wir im vorigen Jahr, als wir auch von Tampa nach Hause geflogen sind, von Cape Coral aus ca. 3,5 Std. brauchten. Da sind wir jedoch über die Landstraße gefahren und waren deswegen und wegen kräftiger Thunderstorms nicht so schnell. Macht nix, dann fahren wir halt noch ein Stündchen.

Gegen 12:00 Uhr mittags fahren wir auf den Parkplatz der zu unserer Verwunderung gar nicht so voll ist, wie wir es in der Vergangenheit kannten. Mit dem Bähnchen fahren wir von dem Parkplatz „Create 47“ - der Fahrer wiederholt es dauernd und ermahnt uns die Arme und Hände nicht aus dem Abteil zu hängen nicht zu vergessen, wo unser Auto steht nämlich bei „Create 47“. Ich schreibe es mir doch mal lieber auf, denn so schnell findet man hier sein Auto nicht wieder, dies ist der drittgrößte Parkplatz der Welt. Wahnsinn oder? Ohne diese Superorganisation würde hier sicher nichts klappen, nicht vorzustellen was in good old Germany ablaufen würde.

Wir sind nach kurzer Fahrt an den Kassen und brauchen gar nicht zu warten, um unsere Tickets zu lösen. 44 US$ pro Person. Oh je, das ist ja zum Abschluss nochmal ganz schön happig – aber wir wollten es so und zögern jetzt auch nicht weiter, sondern lösen unsere Eintrittskarten und freuen uns auf einen schönen Tag. Der Plan von Epcot zeigt uns den Weg zu den verschiedenen Attraktionen. Die Neuen sind mit Gold unterlegt, die wollen wir zuerst besuchen und uns dann den Dingen widmen, die wir das letzte Mal nicht geschafft haben und erst die bekannten Ziele ansteuern. Aber so ganz nach „unserem“ Plan klappt das dann doch nicht, denn man wird ja unweigerlich von den Gebäuden rechts und links angelockt und lässt dann seinen in Gedanken aufgestellten Plan wieder fallen. Was soll das auch? Wir wollen ja nicht durch den Park und durch den Tag hetzen, dies ist wirklich unser letzter Tag in diesem Urlaub in unserem geliebten Florida und den wollen wir noch in vollen Zügen genießen.

Zunächst ist erst einmal Restroom angesagt und dann haben wir noch ein kleines Interview gegeben, wo wir herkommen und wie oft wir schon hier waren, ob wir eine Tages- oder Mehrtageskarte gekauft haben und und und.... und die Telefon-Nummer bitte noch, dann wird man mal angerufen und kann etwas gewinnen. (ob Übersee auch?)

Jetzt gehen wir in die große silberne Kugel, die jeder von den Fotos von Epcot kennt. Hier geht es um den „Planet Earth“ und man fährt in einzelnen Waggons mit einem Bähnchen durch die Kugel. Man bekommt alles gezeigt, was seit Menschengedenken mit Technik, Elektrizität und Funk etc. zu tun hat. Man bewegt sich schnell durch die Urzeit, die Neandertaler und das was dann kam, lässt man im Eiltempo hinter sich und kommt in die Neuzeit mit Funk, Telefon und Fernsehen sowie Mobilphones. Es ist toll gemacht. Auf dem Rückweg drehen sich die Wägelchen und man fährt rückwärts bergab durch die andere Hälfte der Kugel. Hier ist ein riesiges Netz gespannt mit vielen vielen bunten Lichterbahnen und Blinklichtern, die den ganzen Funkverkehr und das Internet mit den e-mailverbindungen darstellen sollen.

Es war gut, dass wir uns noch etwas zum Essen eingepackt haben und auch Dosen zum Trinken, denn hier langen sie nochmal fürchterlich zu. Nach den „Innovations East und West“ lassen wir uns erst einmal unsere Sandwiches auf einer Bank im wundervoll warmen Sonnenschein schmecken. Das war ja wirklich klasse, was man hier an Neuerungen in Bezug auf Fernsehen und Radio erfahren konnte.

Zukunftsperspektiven vom Feinsten. Ein Heimkino von dem man nur träumen kann mit allem „vor und zurück“ ganz einfach alles nur noch mit einer Fernbedienung zu bedienen. Ob Beleuchtung einschalten oder dimmen oder unterschiedliche Lampen brennen lassen. Radio und Fernsehen mit oder ohne Dolby Surround und ein Riesenbaß-Erlebnis mit einem Subwoofer. Ein Filmausschnitt von „Armageddon“ lässt uns nur noch staunen, da beben sogar die Sitze. Sicher werden wir das noch erleben, das diese Dinge erschwinglich werden und bald in jedem Wohnzimmer von Fernseh- und Musikliebhabern stehen. Die digitale Aufnahmetechnik ist im Moment ganz hoch im Kurs, egal ob für Fotos, Film, Radio bzw. anstatt CDs, sprich externe Datenträger überhaupt. Wir sind restlos begeistert.

Jetzt schlendern wir zu den verschiedenen Ländern, um uns die verschiedenen Städte von unterschiedlichen Ländern anzusehen. Alle „Länder“ der Erde sind mit entsprechenden Andenkenläden und manchmal auch mit Restaurant oder Stehimbiss ausgestattet. Ein Rundumkino in Canada beginnt gerade mit der nächsten Vorstellung und wir sehen uns den Film an. Gigantisch so in 360° Canada auf dem Boot, auf Skiern, in einem Hubschrauber und als Segler zu erleben. Mit einer Pferdekutsche fahren wir auch mal kurz. Es ist komisch, wenn man sich umdreht, dann sieht man richtig wie es rechts und links aussieht und auch als ob man hinten durch die Kutschfenster schaut.

Manche Länder sind sehr schön, China z. B. aber manches, so wie Würzburg in Deutschland ist wirklich niedlich und für uns zum lachen, weil wir es halt in Wirklichkeit kennen. Der Marktplatz wiederum ist sehr schön mit einer netten Kneipe vor der man draußen sitzen kann. Nicht viel weiter und wir landen bei USA, dort gehen wir in eine Halle und lauschen den Stimmen von den „Liberty Voices“ eine Gesangsgruppe in historischen Gewändern, die a capella singt. Sie sehen aus, wie aus dem Roman „Onkel Toms Hütte“oder „vom Winde verweht“ entsprungen. Eine hübsche Schwarzafrikanerin in einem aprikosenfarbenen Kleid mit einer Stimme, die auch die eines Jungen aus einem Knabenchor sein könnte, singt voll Inbrunst vom goldenen Amerika. Auch die anderen Stimmen passen ganz wunderbar zusammen, die Herren sind nochmal sortiert nach Bass und Bariton und ein junger Tenor verzaubert uns mit einem Solo. Der Dirigent singt ebenfalls solo und seine Stimme wird mit denen der anderen Damen und Herren in die Höhe des Kuppelsaals getragen. Wir sitzen dabei auf dem kalten Marmorboden und lauschen diesen wunderschönen Stimmen. Es sind sogar Lieder dabei, die wir kennen. „Oh Susanna“ und „my Bonny is over the ocean“. Leider dauert diese Vorstellung nur ca. 10 Minuten, wir könnten noch Stunden zuhören, denn jeder singt einmal ein Solo und daran erkennt man, wie vielseitig die einzelnen Sänger und Sängerinnen sind.

Eingestimmt auf Amerika gehen wir nun, mit der Menge der anderen Zuhörer in eine Art Kino. Bequeme Sessel versöhnen unser Hinterteil mit dem kalten Marmorboden. Eine monumentale Musik erklingt. Die Vorhänge auf der Bühne öffnen sich und es unterhalten sich Jefferson und Mark Twain. Hinter ihnen laufen Bilder, die zum Thema passen. Es dauert einen Moment bis man begreift, dass dort vorne keine Schauspieler stehen sondern Puppen in Lebensgröße. Das ist perfekt, einfach perfekt. Da stimmt jede Mimikfalte zur Mundbewegung und jeder Faltenfall des Jacketts oder Mantels zu entsprechenden, die Sprache untermalenden Gesten mit den Armen und Händen.

Innerhalb von 15 bis 20 Minuten erfahren wir mehr über Amerikas Historie. Es ist unwahrscheinlich beeindruckend, wie stolz die Amerikaner auf ihr Land, und auf das, was sie bisher geschafft haben, sind. In jedem Satz von jedem der unterschiedlichen Menschen des öffentlichen Lebens, über die sich die beiden unterhalten, steckt ein großer Stolz und die Gewissheit noch mehr erreichen zu können und das gemeinsam und nicht jeder für sich allein. Das fällt einem so richtig auf. Na gut, es ist uns jetzt auch gebündelt vorgestellt worden in Form von unterschiedlichen Filmen im Hintergrund, die auch den Krieg nicht ausgelassen haben, obwohl das ja eigentlich nichts zum stolz sein ist. Als das Gespräch zwischen Jefferson und Mark Twain beendet ist, senkt sich langsam der schwere rote mit Gold gepaspelte Vorhang aus Samt und die Vorhänge oberhalb der Seitenwände der Bühne öffnen sich von vorne nach hinten ganz symmetrisch.

Zum Vorschein kommen verschiedene Personen aus der Historie, die eben vorgestellt wurde. Sie stehen jeweils auf einem weißen Sockel in den ein Leitsatz für die Zukunft eingemeißelt ist. Dort stehen Worte wie: „Vertrauen“ - „Gemeinsamkeit“ - „Verantwortung“ - „Ehrfurcht“ - „Beschützen“ - „Glauben“ - „nach vorne sehen“ - „Ziele erreichen“! Das ist wirklich überwältigend. Da liegt nichts Forderndes nach Anerkennung drin, nein sie überzeugen durch den Glauben an ihr Land, was ohne das Volk nicht das sein könnte, was es ist. Sie sind eigentlich bescheiden und ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus, sondern nehmen Ruhm als Beispiel für eine zu meisternde Zukunft und nicht als Präsentationsobjekt, um damit anzugeben. Und immer wieder klingt durch: „Ich bin stolz auf mein Land“ nicht in Worten, das wäre zu einfach, nein es sind die Sätze wie sie formuliert sind. Die Formulierung ist beispielhaft in der treffenden Ausdrucksweise des Empfindens von Zufriedenheit und der Aussage dem Land gemeinsam dienen zu wollen. Wir sind sehr beeindruckt von dieser Vorstellung und schlendern langsam weiter. Vorher haben haben wir noch nachgeschaut, wann die „Liberty Voices“ noch einmal singen. Prima, das können wir schaffen.

Doch jetzt findet erst einmal die „Tappestry of the Nations“ statt. Eine Parade mit gewaltig großen aber ganz bizarren Gestalten, in denen ein Mensch steckt. Der Märchenerzähler hat uns über Lautsprecher darüber informiert, dass es darum geht, dass sich die Menschen, die sich nicht mehr verstanden haben, jetzt an den Händen fassen um gemeinsam in die Zukunft zu tanzen. Zwischen den einzelnen Gruppen unterschiedlicher Puppen fährt immer eine überdimensionale Uhr, die Uhr dreht sich und davor auf einem kleinen Balkon steht ein Barde, der mit Klöppeln genau nach der Melodie die über alle Lautsprecher schallt, den Takt auf den dafür vorgesehenen Tellern aus Blech schlägt. Toll! Große Schmetterlinge verbeugen sich vor uns, Phantasiegestalten tanzen und hüpfen im Takt. Es ist eine Parade, bei der im Park das Licht rundherum gelöscht wird. Die Laternen sind aus, die Beleuchtung der Häuser auch und hinter uns auf dem See sind überdimensional große Fackeln angebracht, die jetzt alle wie von Zauberhand entfacht, brennen. Das bringt, verbunden mit der Melodie und den Fantasiefiguren eine ganz wundervolle Stimmung, zumal es inzwischen vollkommen dunkel geworden ist.

Die Parade ist kürzer als wir dachten und wir gehen weiter an den verschiedenen Ländern vorbei bis wir wieder vorne bei dieser Teststrecke für Hochgeschwindigkeitsautos landen. Rolf würde sich schon dafür interessieren, ich nicht, das ist mir zu suspekt aber es erledigt sich von alleine, denn die Wartezeit beträgt tatsächlich 2 Stunden. Also entschließen wir uns, zur Elektrizität reinzugehen. Der Vorspann ist nicht so weltbewegend und wir wollen wieder raus, als sich der Rest des Publikums in einen dunklen Raum begibt. Na dann, machen wir das halt mal mit. Wir fahren mit einer riesengroßen Bahn (Peoplemover) und erfahren, beginnend mit dem Urknall, über die Dino-Zeit bis heute, woraus Energie gewonnen wird. Steinkohle..... Wasserkraft...... Atomkraftwerke.

So aber jetzt schnell noch zu den Liberty-Voices, ach – jetzt kommt uns schon die zweite Parade entgegen und wir kommen gar nicht so schnell durch. Wir beeilen uns trotzdem und kaufen nach der Vorstellung in dem Andenkenladen nach langem Hin und Her doch eine CD, damit wir zu Hause davon zehren können. Da kommt mir der Gedanke, ich könnte mir ja auf die CD Autogramme geben lassen und versuche gleich mal mein Glück. Die Dame am Eingang möchte mir den Wunsch gerne erfüllen und sucht alle Umkleidegemächer ab, aber leider ohne Erfolg, die Künstler sind nicht mehr da. Sie bedauert es sehr und bitte mich, meine Adresse und den Einleger der CD da zu lassen, sie wird mir ein Plakat und die Unterschriften schicken. Bin mal gespannt, ob das wahr wird. (Ja, es wurde wahr im Mai oder Juni 2000 habe ich einen großen Umschlag erhalten)

Wir kommen gerade noch rechtzeitig auf die andere Seite vom See um das „Millennium“ Feuerwerk ansehen zu können. Nur gut, dass wir nicht vor unserer Silvesterfeier in Ft. Myers gemacht haben, sonst wären wir sicher von dort sehr enttäuscht gewesen. Hier gibt es ein Feuerwerk, was seinesgleichen sucht und damit allein ist schon der Eintritt von 44 US$ pro Person gerechtfertigt, und das wird jeden Tag wiederholt, das ganze Jahr 2000.

Auf dem See fährt eine riesige Erdkugel, auf die die Konturen der einzelnen Erdteile mit Laser projiziert werden, in den einzelnen Erdteilen läuft dann ein Film aus dem jeweiligen Land, z.B. mit den Einwohnern von Afrika oder Chinesen in China, es ist gigantisch. Dazu spielt sich am Himmel ein unglaublich schönes Feuerwerk ab. Sowas haben wir noch nie gesehen und können uns nicht vorstellen, mit was das noch zu übertreffen sein könnte.

Lichterkugeln schießen in den Himmel und fallen in einer anderen Farbe, Sternschnuppen gleich, wieder auf die Erde zurück. Die Muster von Blüten, Sternen und Kristallen, die dabei entstehen sind vielfältig. Es ist alles dabei, was man sich nur vorstellen kann. Blaue Blütenblätter zerfallen zu Silberglimmer der glitzernd herunterfällt. Goldene Palmblätter öffnen sich und werden zu roten Kugeln, die dann wieder zu einem anderen Gebilde werden bevor sie mit einem lauten Knall verpuffen. Die Melodie des Parks wird von dem Feuerwerk übertönt, Augen und Sinne müssen auf Hochtouren laufen, um all diese Eindrücke aufnehmen zu können. Es sind buchstäblich Liebkosungen für Augen und Ohren. Unser Empfinden ist aufs Äußerste angespannt, als sich dann auch noch zum Abschluss die Erdkugel, wie von einem unsichtbaren Schwert geteilt, öffnet und daraus das Finale des Feuerwerks abgeschossen wird. Das übersteigt die normalen Vorstellungen, was man unter Feuerwerk versteht. Da gibt es Feuerwerkskörper, die den ganzen Himmel hell erleuchten, als wäre es Tag, um ihn kurz darauf in blauen Stäbchenglimmer zu tauchen. Unglaublich schön. Jahrtausendwechsel – ein Fest für jeden Tag von diesem neuen Jahr, und trotzdem wird jeder dem es möglich ist, dies anzusehen, mit anderen Wünschen und Träumen hier am Seeufer stehen und fasziniert in den Himmel starren, um in all diese Herrlichkeit einzutauchen.

Das ist wirklich der krönende Abschluss von diesem Urlaub gewesen. Fast noch betäubt von diesem wundervollen Ereignis machen wir uns auf den Weg zum Auto und der Gedanke, dass wir jetzt ganz dringend eine Tankstelle brauchen, bringt uns doch leider relativ schnell in die Wirklichkeit zurück. In ein paar Minuten sind wir am Auto und auch schon draußen auf der 6 – 8 spurigen Straße, die uns schnell und ohne Stau in die richtige Richtung bringt. Wir wollen auf der 4 West noch ein wenig Tampa entgegen fahren, damit wir uns morgen früh nicht so beeilen müssen. Wir finden in Orlando auch ganz schnell eine Tankstelle und machen sogar noch eine Mall unsicher.

Dann geht’s aber ab Richtung Tampa. Am Exit 19 und 18 sind einige Motels für die wir Bons aus dem Rabattheftchen haben. Bald erreichen wir den Exit 19 und probieren mal ein Baymont, an dem wir aus Versehen erst mal vorbeigefahren sind, bevor wir in die richtige Straße einbiegen. Wir bekommen unser Zimmer für den Rabattpreis und sind angenehm überrascht. Das ist eine Adresse, die man sich merken muss. Morgen früh bekommen wir continental Frühstück ohne Aufpreis. Das Zimmer ist sauber und ordentlich, das Bad recht neu und sehr sauber, Fön und Coffeemaker vorhanden. Prima und Fernsehen, aber wir sind zu müde und mit dem Gedanken, dass wir morgen ganz früh aufstehen müssen, schlafen wir ganz schnell ein.